Trockenheit und Unruhe im Herbst

Allgemein

Was soll eigentlich immer diese Trockenheit und Unruhe im Herbst?

In diesem Blogbeitrag erfährst Du, was Du für Dich tun kannst, wenn Trockenheit und Unruhe im Herbst die Überhand gewinnen.

Vorherrschende Elemente im Herbst

Der Herbst (Vata-Zeit) bringt viel Trockenheit und Unruhe mit sich. Das liegt daran, dass die Elemente Luft und Äther stärker zu dieser Jahreszeit in der Natur vertreten sind.

Die Elemente Luft und Äther sorgen dafür, dass folgende Eigenschaften im Herbst vermehrt auftreten:
– trocken
– rau
– luftig
– beweglich
– unruhig
– subtil

Als Teil der Natur, was Du bist, haben diese Eigenschaften automatisch auch eine Auswirkung auf Dich. Vielleicht spürst Du, dass Deine Haut & Deine Schleimhäute trockener geworden sind, Du eher zu Blähungen und Verstopfungen neigst und Deine Verdauung wechselhaft ist. Auf mentaler Ebene sorgt diese Zeit oftmals für Unruhe, Gedankenkarussell, Unsicherheiten und Ängste.

Diese Symptome können je nach Deiner Konstitution stark, aber auch kaum bis gar nicht ausfallen.
Hast Du in Deiner Konstitution bereits viel Vata (Eigenschaftsmodell, das die Elemente Luft & Äther vereint), wirst Du die oben genannten Symptome stärker spüren als Jemand, der z.B. viel Kapha (Eigenschaftsmodell, das die Elemente Erde und Wasser vereint) in sich trägt. Kapha-Konstitutionen haben eine gute Stabilität, Standhaftigkeit und genug Flüssigkeit/Feuchtigkeit, um die im Herbst auftretenden Eigenschaften abzupuffern.

Da jeder individuell ist und Du Deine angeborene Grundkonstitution nicht verändern kannst, ist es von großer Bedeutung, in die Selbstverantwortung zu gehen!

Kannst Du genannte Eigenschaften verspüren?
Was spürst Du besonders stark und was kaum?

 

Was tun gegen die Trockenheit und die innere Unruhe?

  • Integriere mehr gute Fette (Mandeln, Walnüsse, Ghee, Leinsamen, Avocado,..)
  • Trage Dir morgens mit Deiner Fingerspitze Ghee auf die Nasenschleimhaut und massiere es kurz ein.
  • Trage Dir abends Ghee auf Deine Füße/Fußsohlen und massiere sie kurz. Alternativ kann auch Mandelöl genommen werden.
  • Halte Dich warm durch warme Klamotten, Getränke und Mahlzeiten.
  • Meide Rohkost und schwer verdauliches.
  • Meide sehr trockene Nahrung, wie Reiswaffeln, Popcorn, trockenes
    oder gepufftes Getreide und Brot. Auch Lebensmittel wie Gerste und Mais + alles, was sehr scharf, bitter oder herb ist, fördert die oben
    genannten Eigenschaften.
  • Integriere mehr Soßen, cremige Suppen und mehr Flüssigkeit. Trinke
    morgens nach dem Aufstehen 1-2 Tassen warmes Wasser. Wärmende Tees mit Ingwer und Zimt wirken unterstützend über den Tag.
  • Mache Dir gerne öfter eine Wärmflasche und lege sie Dir auf die Füße oder an Deinen unteren Rücken/Kreuzbein.
  • Nimm Dir Zeit für eine Selbstmassage mit warmem Sesamöl oder lass Dich massieren.

 

All diese Tipps gleichen Dein Vata-Dosha aus, welches bei einem „zu
viel“, Trockenheit, innere Unruhe, Ängste und Unsicherheiten hervorrufen
kann.
Durch gute Fette, das innere & äußere Ölen, Wärme und Regelmäßigkeit beruhigst und unterstützt Du Dein System.
Im Herbst liegen die trockenen, luftigen und unruhigen Eigenschaften vermehrt vor.
Wenn Du jedoch weißt, dass Dein Körper stark auf diese Jahreszeit reagiert, kannst Du schon durch kleine Handlungen viel bewirken und einen Ausgleich schaffen.

Suche Dir am besten 2-3 Punkte heraus, welche für Dich umsetzbar sind
und fange direkt an, selbst Verantwortung für Dich zu übernehmen.
Das schöne dabei:
Du hast es in der Hand und kannst heute noch Dein Wohlbefinden stärken.

Alles Liebe,
Deine Lina


Du möchtest das Thema Doshas – Vata, Pitta, Kapha – vertiefen?
Hier gelangst Du zum Blogbeitrag.

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