Wie Ayurveda funktioniert & was die drei Doshas mit Dir zu tun haben

Allgemein

Ayurveda ist ganzheitlich und individuell. Als Teil der Natur, was wir sind, stützt sich der Ayurveda auf die Naturgesetze und die Elemente. Was die fünf Elemente mit Dir zu tun haben und warum die individuelle Betrachtung jedes Menschen so wichtig ist, erfährst Du in diesem Blogbeitrag.

 

Alles ist auf die Wirkungsprinzipien (Doshas) zurückzuführen

Es gibt drei Wirkungsprinzipien oder auch Eigenschaftenmodelle (Doshas), Vata, Pitta und Kapha, welche feste Bestandteile der Erde, der Natur und allen Seins sind. Durch sie können wir vereinfacht erkennen, was gerade bei uns los ist und was wir brauchen, um gesund zu sein.
Aus ayurvedischer Sicht hat jeder Mensch eine einzigartige Konstitution, die sich aus der Kombination der drei Doshas ergibt. Die meisten Menschen haben ein oder zwei dominante Doshas in ihrer Konstitution, aber jeder hat zumindest einen kleinen Teil von jedem der drei Wirkprinzipien in sich.

Die Grundkonstitution ist angeboren – sie entspricht sozusagen Deinem genetischen Code. Der Zustand Deiner Doshas zu Deiner Geburt entspricht Dir. Deine Grundkonstitution, die Du bei einem Ayurveda Therapeuten oder Ayurveda Arzt herausfinden kannst, stellt Deinen Zustand im Gleichgewicht dar und somit Deine natürliche Gesundheit. Die Dosha-Zusammensetzung zu Deiner Geburt ist unveränderlich. Es gibt jedoch eine zweite Konstitution, welche uns Auskunft über Deinen Ist-Zustand gibt. Durch sie wissen wir, was bei Dir im Ungleichgewicht ist. Im Gegensatz zur Grundkonstitution ist sie den Schwankungen der Natur ausgesetzt.

 

Es wird immer der gesamte Mensch betrachtet!

Nicht die Krankheit, sondern das Dosha-Ungleichgewicht wird behandelt. Das liegt daran, dass eine Krankheit mehrere Ursachen/verschiedene Auslöser haben kann. Durch die Eigenschaftenbetrachtung können die Merkmale den Doshas zugeordnet und Deine Dysbalance/die Doshas spezifisch behandelt werden.

Die Wirkungsprinzipen (Doshas) setzten sich aus den fünf Elementen zusammen:

  • Vata aus Luft und Äther
  • Pitta aus Feuer und Wasser
  • Kapha aus Erde und Wasser

 

Nehmen wir z.B. an, dass Du zu trockener Haut, Verstopfung und Blähungen neigst. Auch Deine Füße sind oftmals kalt. In erster Linie wäre hier Dein Vata (Elemente Luft & Äther) erhöht, was sich durch die Trockenheit, die Kälte und die Luft in Dir zeigt. Deine Freundin hat eventuell auch immer wieder mit Verstopfungen zu kämpfen, kalte Füße kennt sie jedoch gar nicht. Sie hat viel Hitze in sich und schwitzt auch eher schnell. Während bei Dir die Eigenschaften von Kälte, Luftigkeit und Trockenheit vorliegen, liegt bei Deiner Freundin in diesem Beispiel zwar auch Trockenheit vor (Verstopfung), mit den anderen Eigenschaften hat sie jedoch nichts am Hut.

Wenn bei Jedem andere Wirkungsprinzipien/Eigenschaften vorherrschen, können Allgemeinempfehlungen nur bedingt für Alle gut sein. Bei unserem obigen Beispiel werden die Verstopfungen der Freundinnen andere Ursachen haben. Klar sind wir alle Menschen, aber jeder von uns reagiert anders auf Hitze, Kälte, die verschiedenen Jahreszeiten, Lebensmittel und vieles mehr. Ein guter Ayurveda-Therapeut berücksichtigt dies alles bei seinen individuellen Empfehlungen für Dich.

 

Im Folgenden siehst Du eine tabellarische Übersicht der Doshas und einige Eigenschaften, die Ihnen zugeordnet werden:

Doshas - Wirkung und Eigenschaften

 


Je nach Deiner Konstitution/Deiner individuellen Zusammensetzung neigst Du eher zu bestimmten Eigenschaften, Verhalten, Körperanzeichen und Krankheiten oder eben nicht.

 

 

Das Wissen um Deine Grundkonstitution gibt Dir eine Orientierung für einen Lebensstiel, der Deine Gesundheit fördert und Dir Lebensenergie schenkt. Hier geht es nicht darum Dir etwas zu verbieten oder nur noch strikt nach einem Plan zu Leben. Es geht darum zu erkennen, was Dir Gut tut und was nicht und wie Du dies in Dein Leben integrieren oder eher meiden kannst – Dir selbst zur Liebe.

Für ein selbstbestimmtes Leben, voller Energie und Leichtigkeit.

 

 

Hier gehts weiter zu dem Blogbeitrag „Was bringt Ayurveda wirklich?“.

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